Sprachstörungen: Sprachstörungen nicht unterschätzen: Das Auftreten einer Sprachstörung sollte auf keinen Fall unterschätzt werden. In der Regel sind mit sprachlichen Auffälligkeiten auch andere Bereiche beeinträchtigt, z.B. die Wahrnehmung, das Denken, die Bewegung aber auch die Leistungsfähigkeit und das soziale Verhalten. Sprachstörungen richtig erkennen: Die verschiedenen Sprachstörungen können einzeln oder auch kombiniert auftreten. Aufmerksam sollte man werden, wenn das Kind im Vorschulalter oder in den ersten Schuljahren folgende Sprachauffälligkeiten zeigt: - eine Wortfindungsstörung, - eine Satz-bildungsstörung, - eine Störung des Sprachablaufes (Stottern), - eine Sprachverweigerung oder Sprachlosigkeit, - eine Störung des Erwerbs der Schriftsprache, (LRS = Lese-Rechtschreib-Schwäche), - eine Lautbildungsstörung  (häufiges Verwenden falscher Buchstaben). Erfolgsaussichten einer Sprachheiltherapie: Rechtzeitiges Erkennen einer Sprachschwierigkeit kann unnötige Fehlentwicklungen ersparen. Der günstigste Zeitpunkt für eine Beratung liegt vor der Einschulung. Je früher die Förderung eines Kindes beginnt, um so besser sind die Erfolgsaussichten! Beratung: Hierfür steht in den meisten Kreisen eine Sonderpädagogische Beratungsstelle für Sprach- und Stimmgestörte zur Verfügung. Mitunter ist dort auch eine ambulante Betreuung möglich. Nähere Auskünfte erteilen die Regionalschulämter. Sie können sich jedoch auch direkt an uns wenden.