© Chemnitz 2017

Sprachstörungen

Sprachstörungen nicht unterschätzen: Das Auftreten einer Sprachstörung sollte auf keinen Fall unterschätzt werden. In der Regel sind mit sprachlichen Auffälligkeiten auch andere Bereiche beeinträchtigt, z.B. die Wahrnehmung, das Denken, die Bewegung aber auch die Leistungsfähigkeit und das soziale Verhalten. Sprachstörungen richtig erkennen: Die verschiedenen Sprachstörungen können einzeln oder auch kombiniert auftreten. Aufmerksam sollte man werden, wenn das Kind im Vorschulalter oder in den ersten Schuljahren folgende Sprachauffälligkeiten zeigt:   eine Wortfindungsstörung   eine Satzbildungsstörung   eine Störung des Sprachablaufes (Stottern)   eine Sprachverweigerung oder Sprachlosigkeit   eine Störung des Erwerbs der Schriftsprache        (LRS = Lese-Rechtschreib-Schwäche)   eine Lautbildungsstörung  (häufiges Verwenden        falscher Buchstaben)

Erfolgsaussichten

Erfolgsaussichten einer Sprachheiltherapie: Rechtzeitiges Erkennen einer Sprachschwierigkeit kann unnötige Fehlentwicklungen ersparen. Der günstigste Zeitpunkt für eine Beratung liegt vor der Einschulung. Je früher die Förderung eines Kindes beginnt, um so besser sind die Erfolgsaussichten! Beratung: Hierfür steht in den meisten Kreisen eine sonderpädagogische Beratungsstelle für Sprach- und Stimmgestörte  zur Verfügung. Mitunter ist dort auch eine ambulante Betreuung möglich. Nähere Auskünfte erteilen die Regionalschulämter. Sie können sich jedoch auch direkt an uns wenden.

Feststellungsverfahren

Bei Schülern und Schulanfängern, die aufgrund von sprachlichen Beeinträchtigungen im schulischen Lernen benachteiligt sind bzw. es aus pädagogischer Sicht zu einer Benachteiligung kommen kann, sollte das Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs im Bereich Sprache durchgeführt werden. Ziel dieser Überprüfung ist eine differenzierte Darstellung der vorhandenen Beeinträchtigungen und der daraus resultierenden Fördermaßnahmen, um ein erfolgreiches schulisches Lernen zu ermöglichen. In der Regel veranlasst die Schule des Kindes die Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs. Bei Schulanfängern übernimmt die Grundschule, an der das Kind angemeldet ist, diese Aufgabe. Ebenso ist es möglich, dass der Antrag von den Eltern gestellt wird.

1. Was muss bei der Beantragung beachtet werden?

Die für die Beantragung erforderlichen Formulare finden Sie im Schulportal oder auf dem sächsischen Bildungsserver bildung.sachsen.de Bitte beachten Sie, dass alle Personensorgeberechtigten der Beratung und der Einleitung eines Feststellungsverfahrens zustimmen müssen. Zeitschiene: 1. Frühzeitige Kontaktaufnahme, sobald ein Kind sprachliche Auffälligkeiten zeigt, welche das schulische Lernen negativ beeinträchtigen, mit der 1. SHS – Formular „Beantragung einer Beratung“ 2. Terminvereinbarung durch die SHS für die Beratung 3. Durchführung der Beratung und Ausfüllen des Formulars „Protokoll einer Beratung“ durch den Sprachheillehrer Empfehlung „Sprache“ dringend notwendig 4. Beauftragung der amtsärztlichen Untersuchung durch den Schulleiter der SHS 5. Erstellung der Dokumentation und vollständige Versendung an die zuständige Regionalstelle der SBA inklusive des Protokolls der Beratung Schweigepflichtentbindung nicht vergessen

2. Wie ist der zeitliche Ablauf?

August bis Oktober 2017   Beantragung einer Beratung, zeitnahe Beratung 30.11.2017   Eingang der vollständigen Unterlagen zur Einleitung des Verfahrens zur Feststellung des sonderpädagogischen        Förderbedarfs in der zuständigen Bildungsagentur (Klassenstufen 2 - 4 und 5 - 10) 31.1.2018              Eingang der vollständigen Unterlagen zur Einleitung des Verfahrens zur Feststellung des sonderpädagogischen        Förderbedarfs in der zuständigen Bildungsagentur (Klassenstufen 1 und 5) 2018   Eingang der vollständigen Unterlagen zur Einleitung des Verfahrens zur Feststellung des sonderpädagogischen        Förderbedarfs in der zuständigen Bildungsagentur (Schulanfänger) 5.2. - 9.2.2018   Feststellungsverfahren ab Klasse 2        (die Kinder werden einen Vormittag in die SHS eingeladen) 5.3. - 23.3.2018   Feststellungsverfahren für die Schulanfänger und Klasse 1        (die Kinder werden zwei Vormittage in die SHS eingeladen) Im Anschluss an die Feststellungsverfahren tagen die Förderausschüsse:   Schulleitung der meldenden Schule   Schulleitung der SHS   Eltern   Vertreter des Diagnostikteams der SHS   evtl. weitere Personen angehören Diese unterbreiten und erläutern einen Entscheidungsvorschlag, welcher das Vorliegen oder das Nichtvorliegen eines sonderpädagogischen Förderbedarfs und den geeigneten Lernort benennt. Die Eltern werden dazu angehört. In Folge erstellt die SBA einen Bescheid. Dieser kann das Nichtbestehen oder das Vorliegen eines sonderpädagogischen Förderbedarfs im Bereich Sprache in Form einer integrativen Unterrichtung an der Regelschule bzw. zum Besuch einer SHS beinhalten.

3. Welche Entscheidungen sind durch das Feststellungsverfahren möglich?

4. Wer sind die Ansprechpartner in der Sprachheilschule?

Schulanfänger und Grundschüler: Frau Müller und Kollegen Montag   12.00 - 13.00 Uhr 0371/26 68 444 Dienstag   12.30 - 13.30 Uhr Mittwoch   13.00 - 14.00 Uhr Ernst-Wabra-Straße 34 Donnerstag   12.15 - 13.15 Uhr 09123 Chemnitz Freitag   18.00 -   9.00 Uhr Oberschüler und Gymnasiasten: Frau Schönfeld und Frau Meischner Mittwoch   10.00 - 11.30 Uhr 0371/38 16 621 Freitag   10.00 - 10.30 Uhr Arno-Schreiter-Straße 3 09123 Chemnitz Post bitte an: Sprachheilschule „Ernst Busch“ Ernst-Wabra-Straße 34 09123 Chemnitz  

Abkürzungen:

SBA - Sächsische Bildungsagentur (das frühere Regionalschulamt) SBAC - Sächsische Bildungsagentur Chemnitz RZB - Regierungsbezirk SHS - Sprachheilschule GS - Grundschule MS - Mittelschule OS - Oberschule SchulG - Schulgesetz SOF - Schulordnung - Förderschulen SchlVO - Schulintegrationsverordnung (Die Festlegungen zur Verfahrensweise entstammen inhaltlich der Handreichung der SBAC für 2006/07)
Aufnahme Sprachheilschule „Ernst Busch“ Chemnitz
Therapeutische Unterstützung (Logopädie u. ä.)
Überprüfung eines Sonderpädagogischen Förderbedarfs in einem anderen Bereich
Stützpunktschule mit Sprachheilpädagogen
Beratung durch förderpädagogische Beratungsstelle
Sonderpädagogischer Förderbedarf (Bereich Sprache)
liegt vor
liegt nicht vor
Integration in Regelschule
Sprachheilschule „Ernst Busch“ Chemnitz
Der Mensch ist nur Mensch durch Sprache.
Wilhelm von Humboldt
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Sprachstörung

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Sprachstörungen nicht unterschätzen: Das Auftreten einer Sprachstörung sollte auf keinen Fall unterschätzt werden. In der Regel sind mit sprachlichen Auffälligkeiten auch andere Bereiche beeinträchtigt, z.B. die Wahrnehmung, das Denken, die Bewegung aber auch die Leistungsfähigkeit und das soziale Verhalten. Sprachstörungen richtig erkennen: Die verschiedenen Sprachstörungen können einzeln oder auch kombiniert auftreten. Aufmerksam sollte man werden, wenn das Kind im Vorschulalter oder in den ersten Schuljahren folgende Sprachauffälligkeiten zeigt:   eine Wortfindungsstörung   eine Satzbildungsstörung   eine Störung des Sprachablaufes (Stottern)   eine Sprachverweigerung oder Sprachlosigkeit   eine Störung des Erwerbs der Schriftsprache        (LRS = Lese-Rechtschreib-Schwäche)   eine Lautbildungsstörung  (häufiges Verwenden        falscher Buchstaben)

Erfolgsaussichten

Erfolgsaussichten einer Sprachheiltherapie: Rechtzeitiges Erkennen einer Sprachschwierigkeit kann unnötige Fehlentwicklungen ersparen. Der günstigste Zeitpunkt für eine Beratung liegt vor der Einschulung. Je früher die Förderung eines Kindes beginnt, um so besser sind die Erfolgsaussichten! Beratung: Hierfür steht in den meisten Kreisen eine sonderpädagogische Beratungsstelle für Sprach- und Stimmgestörte zur Verfügung. Mitunter ist dort auch eine ambulante Betreuung möglich. Nähere Auskünfte erteilen die Regionalschulämter. Sie können sich jedoch auch direkt an uns wenden.

Feststellungsverfahren

Bei Schülern und Schulanfängern, die aufgrund von sprachlichen Beeinträchtigungen im schulischen Lernen benachteiligt sind bzw. es aus pädagogischer Sicht zu einer Benachteiligung kommen kann, sollte das Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs im Bereich Sprache durchgeführt werden. Ziel dieser Überprüfung ist eine differenzierte Darstellung der vorhandenen Beeinträchtigungen und der daraus resultierenden Fördermaßnahmen, um ein erfolgreiches schulisches Lernen zu ermöglichen. In der Regel veranlasst die Schule des Kindes die Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs. Bei Schulanfängern übernimmt die Grundschule, an der das Kind angemeldet ist, diese Aufgabe. Ebenso ist es möglich, dass der Antrag von den Eltern gestellt wird.

1. Was muss bei der Beantragung

beachtet werden?

Die für die Beantragung erforderlichen Formulare finden Sie im Schulportal oder auf dem sächsischen Bildungsserver bildung.sachsen.de Bitte beachten Sie, dass alle Personensorgeberechtigten der Beratung und der Einleitung eines Feststellungsverfahrens zustimmen müssen. Zeitschiene: 1. Frühzeitige Kontaktaufnahme, sobald ein Kind sprachliche Auffälligkeiten zeigt, welche das schulische Lernen negativ beeinträchtigen, mit der 1. SHS – Formular „Beantragung einer Beratung“ 2. Terminvereinbarung durch die SHS für die Beratung 3. Durchführung der Beratung und Ausfüllen des Formulars „Protokoll einer Beratung“ durch den Sprachheillehrer Empfehlung „Sprache“ dringend notwendig 4. Beauftragung der amtsärztlichen Untersuchung durch den Schulleiter der SHS 5. Erstellung der Dokumentation und vollständige Versendung an die zuständige Regionalstelle der SBA inklusive des Protokolls der Beratung Schweigepflichtentbindung nicht vergessen

2. Wie ist der zeitliche Ablauf?

August bis Oktober 2017   Beantragung einer Beratung, zeitnahe Beratung 30.11.2017   Eingang der vollständigen Unterlagen zur Einleitung des Verfahrens zur Feststellung des sonderpädagogischen        Förderbedarfs in der zuständigen Bildungsagentur (Klassenstufen 2 - 4 und 5 - 10) 31.1.2018              Eingang der vollständigen Unterlagen zur Einleitung des Verfahrens zur Feststellung des sonderpädagogischen        Förderbedarfs in der zuständigen Bildungsagentur (Klassenstufen 1 und 5) 2018   Eingang der vollständigen Unterlagen zur Einleitung des Verfahrens zur Feststellung des sonderpädagogischen        Förderbedarfs in der zuständigen Bildungsagentur (Schulanfänger) 5.2. - 9.2.2018   Feststellungsverfahren ab Klasse 2        (die Kinder werden einen Vormittag in die SHS eingeladen) 5.3. - 23.3.2018   Feststellungsverfahren für die Schulanfänger und Klasse 1        (die Kinder werden zwei Vormittage in die SHS eingeladen) Im Anschluss an die Feststellungsverfahren tagen die Förderausschüsse:   Schulleitung der meldenden Schule   S c h u l l e i t u n g   d e r   S H S   E l t e r n   V e r t r e t e r   d e s   D i a g n o s t i k t e a m s   d e r   S H S   e v t l .   w e i t e r e   P e r s o n e n   a n g e h ö r e n Diese unterbreiten und erläutern einen Entscheidungsvorschlag, welcher das Vorliegen oder das Nichtvorliegen eines sonderpädagogischen Förderbedarfs und den geeigneten Lernort benennt. Die Eltern werden dazu angehört. In Folge erstellt die SBA einen Bescheid. Dieser kann das Nichtbestehen oder das Vorliegen eines sonderpädagogischen Förderbedarfs im Bereich Sprache in Form einer integrativen Unterrichtung an der Regelschule bzw. zum Besuch einer SHS beinhalten.

3. Welche Entscheidungen sind durch das

Feststellungsverfahren möglich?

4. Wer sind die Ansprechpartner in der

Sprachheilschule?

Schulanfänger und Grundschüler: Frau Müller und Kollegen Montag   12.00 - 13.00 Uhr 0371/26 68 444 Dienstag   12.30 - 13.30 Uhr Mittwoch   13.00 - 14.00 Uhr Ernst- Wabra-Straße 34 Donnerstag   12.15 - 13.15 Uhr 09123 Chemnitz Freitag   18.00 -   9.00 Uhr Oberschüler und Gymnasiasten: Frau Schönfeld und Frau Meischner Mittwoch   10.00 - 11.30 Uhr 0371/38 16 621 Freitag   10.00 - 10.30 Uhr Arno- Schreiter -Straße 3 09123 Chemnitz Post bitte an: Sprachheilschule „Ernst Busch“ Ernst- Wabra-Straße 34 09123 Chemnitz  

Abkürzungen:

SBA - Sächsische Bildungsagentur (das frühere Regionalschulamt) SBAC - Sächsische Bildungsagentur Chemnitz RZB - Regierungsbezirk SHS - Sprachheilschule GS - Grundschule MS - Mittelschule OS - Oberschule SchulG - Schulgesetz SOF - Schulordnung - Förderschulen SchlVO - Schulintegrationsverordnung (Die Festlegungen zur Verfahrensweise entstammen inhaltlich der Handreichung der SBAC für 2006/07)
Aufnahme Sprachheil schule „Ernst Busch“ Chemnitz
Ther apeu tisch e Unte rstüt zung (Logo pädie u. ä.)
Überpr üfung eines Sonder pädago gischen Förderb edarfs in einem andere n Bereich
Stützp unktsc hule mit Sprach heilpä dagoge n
Beratu ng durch förder pädag ogisch e Beratu ngsste lle
Sonderpäd agogischer Förderbed arf (Bereich Sprache)
lieg t vor
liegt nich t vor
Integr ation in Regels chule
Sprachheilschule Chemnitz
„Ernst Busch“