© Chemnitz 2017

Erfolgsaussichten einer guten

sprachlichen Förderung

Das rechtzeitige Erkennen einer Sprachstörung kann unnötige Fehlentwicklungen ersparen. Der günstigste Zeitpunkt für eine Beratung liegt vor der Einschulung. Je früher die Förderung eines Kindes beginnt, desto besser sind die Erfolgsaussichten! Eine Beratung ist in den meisten Kreisen über eine sonderpädagogische Beratungsstelle für Sprach- und Stimmgestörte möglich. Nähere Auskünfte erteilen die Bildungsagenturen. Sie können sich jedoch auch direkt an uns wenden.

Beratungsstelle Grundschule

Telefon: 0371/26 68 444 shs@schulen-chemnitz.de

Beratungsstelle Mittelschule

Telefon: 0371/38 16 621 bst-shs-busch@web.de

Sprachstörungen

Sprachstörungen nicht unterschätzen

Das Auftreten einer Sprachstörung sollte auf keinen Fall unterschätzt werden. In der Regel sind mit sprachlichen Auffälligkeiten auch andere Bereiche beeinträchtigt, z.B. die Wahrnehmung, das Denken, die Bewegung aber auch die Leistungsfähigkeit und das soziale Verhalten.

Sprachstörungen richtig erkennen

Die verschiedenen Sprachstörungen können einzeln oder auch kombiniert auftreten. Aufmerksam sollte man werden, wenn das Kind im Vorschulalter oder in den ersten Schuljahren folgende Sprachauffälligkeiten zeigt:   eine Wortfindungsstörung   eine Satzbildungsstörung   eine Störung des Sprachablaufes (Stottern)   eine Sprachverweigerung oder Sprachlosigkeit   eine Störung des Erwerbs der Schriftsprache        (LRS = Lese-Rechtschreib-Schwäche)   eine Lautbildungsstörung  (häufiges Verwenden        falscher Buchstaben) Informationen zu den vier Sprachebenen

Verfahren zur Feststellung von sonderpädagogischem Förderbedarf

Bei   Schülern   und   Schulanfängern,   die   aufgrund   von   sprachlichen   Beeinträchtigungen   im   schulischen   Lernen   benachteiligt   sind   bzw.   es   aus pädagogischer   Sicht   zu   einer   Benachteiligung   kommen   kann,   sollte   das   Verfahren   zur   Feststellung   des   sonderpädagogischen   Förderbedarfs   im Bereich   Sprache   durchgeführt   werden.   Ziel   dieser   Überprüfung   ist   eine   differenzierte   Darstellung   der   vorhandenen   Beeinträchtigungen   und   der daraus resultierenden Fördermaßnahmen, um ein erfolgreiches schulisches Lernen zu ermöglichen. In   der   Regel   veranlasst   die   Schule   des   Kindes   die   Feststellung   des   sonderpädagogischen   Förderbedarfs.   Bei   Schulanfängern   übernimmt   die Grundschule, an der das Kind angemeldet ist, diese Aufgabe. Ebenso ist es möglich, dass der Antrag von den Eltern gestellt wird.

1. Was muss bei der Beantragung beachtet werden?

Die    für    die    Beantragung    erforderlichen    Formulare    finden    Sie    im    Schulportal    oder    auf    dem    sächsischen    Bildungsserver    bildung.sachsen.de                     Bitte   beachten   Sie,   dass   alle   Personensorgeberechtigten   der   Beratung   und   der   Einleitung   eines   Feststellungsverfahrens   zustimmen   müssen.   Das Verfahrens zu Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarf soll spätestens im ersten Schulhalbjahr der Klassenstufe 6 eingeleitet werden. Zeitschiene: 1. Frühzeitige Kontaktaufnahme, sobald ein Kind sprachliche Auffälligkeiten zeigt, welche das schulische Lernen negativ beeinträchtigen, mit dem 1.  Mobilen Sonderpädagogischen Dienst – Formular „Beantragung einer Beratung“ 2. Terminvereinbarung durch die SHS für die Beobachtung in der Kindertageseinrichtung des Kindes oder in der Schule des Schülers 3. Durchführung der Beobachtung und Ausfüllen des Formulars „Protokoll einer Beratung“ durch den MSD 3.  Empfehlung „Sprache“ dringend notwendig 4. Schulleiter der Regelschule beantragt bei der Schulaufsichtsbehörde die Einleitung des Verfahrens zu Feststellung des sonderpädagogischen 1.  Förderbedarfs 5. Schulaufsichtsbehörde bestimmt einen MSD mit der Durchführung des Verfahrens zu Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs

2. Wie ist der zeitliche Ablauf?

August bis Oktober 2018   Beantragung einer Beratung, zeitnahe Beratung 30.11.2018   Eingang der vollständigen Unterlagen zur Einleitung des Verfahrens zur Feststellung des sonderpädagogischen        Förderbedarfs in der zuständigen Bildungsagentur (Klassenstufen 2 - 6) 31.1.2019              Eingang der vollständigen Unterlagen zur Einleitung des Verfahrens zur Feststellung des sonderpädagogischen        Förderbedarfs in der zuständigen Bildungsagentur (Klassenstufen 1 und 5) 2019   Eingang der vollständigen Unterlagen zur Einleitung des Verfahrens zur Feststellung des sonderpädagogischen        Förderbedarfs in der zuständigen Bildungsagentur (Schulanfänger) 5.2. - 9.2.2019   Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs ab Klasse 2        (die Kinder werden einen Vormittag in die SHS eingeladen) 5.3. - 23.3.2019   Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs für die Schulanfänger und Klasse 1        (die Kinder werden zwei Vormittage in die SHS eingeladen) Im Anschluss an die Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs tagen die Förderausschüsse:   Vertreter der meldenden Schule   mind. ein Elternteil   der betroffene Schüler selbst   Vertreter des MSD   evtl. weitere Personen Der   MSD   schließt   die   Ermittlung   von   sonderpädagogischem   Förderbedarf   mit   einem   Gutachten   ab.   In   dem   Gutachten   trifft   der   MSD   Aussagen dazu:   in welchem Förderschwerpunkt/-en sonderpädagogischer Förderbedarf besteht.   welchen weiteren Bildungsgang er empfiehlt.   ob er den Schüler eine inklusive Unterrichtung empfiehlt. Er macht entsprechende Fördervorschläge. Die   Schulaufsichtsbehörde   stellt   auf   Grundlage   des   förderpädagogischen   Gutachtens   den   sonderpädagogischen   Förderbedarf   des   Schülers   fest. Die    Entscheidung    ergeht    gegenüber    den    Eltern    in    schriftlicher    Form.    Die    Schulaufsichtsbehörde    übersendet    eine    Mehrfertigung    des sonderpädagogischen    Gutachtens    an    die    Schule.    Sie    trifft    dabei    Aussagen    zur    Schulart    und    zur    Schule    in    der    dem    sonderpädagogischen Förderbedarf des Schülers entsprochen werden kann.

3. Welche Entscheidungen sind durch das Verfahren zur Feststellung von sonderpädagogischem Förderbedarf möglich?

4. Wer sind die Ansprechpartner in der Sprachheilschule?

Schulanfänger und Grundschüler: Frau Müller und Kollegen Montag   12.00 - 13.00 Uhr 0371/26 68 444 Dienstag   12.30 - 13.30 Uhr Mittwoch   13.00 - 14.00 Uhr Ernst-Wabra-Straße 34 Donnerstag   12.15 - 13.15 Uhr 09123 Chemnitz Freitag   18.00 -   9.00 Uhr Oberschüler und Gymnasiasten: Frau Schönfeld und Frau Meischner Mittwoch   10.00 - 11.30 Uhr 0371/38 16 621 Freitag   10.00 - 10.30 Uhr Arno-Schreiter-Straße 3 09123 Chemnitz Post bitte an: Sprachheilschule „Ernst Busch“ Ernst-Wabra-Straße 34 09123 Chemnitz  

Abkürzungen:

LaSuB - Landesamt für Schule und Bildung Standort Chemnitz RZB - Regierungsbezirk SHS - Schule mit dem Förderschwerpunkt Sprache MSD - Mobiler Sonderpädagogischer Dienst GS - Grundschule MS - Mittelschule OS - Oberschule SchulG - Schulgesetz SOFS - Schulordnung Förderschulen
Aufnahme Schule mit dem Förderschwerunkt Sprache „Ernst Busch“ Chemnitz
Therapeutische Unterstützung (Logopädie u. ä.)
Überprüfung eines Sonderpädagogischen Förderbedarfs in einem anderen Bereich
Stützpunktschule mit Sprachheilpädagogen
Beratung durch förderpädagogische Beratungsstelle
Sonderpädagogischer Förderbedarf (Sprache)
liegt vor
liegt nicht vor
Inklusion in Regelschule
Schule mit dem Förderschwerpunkt Sprache „Ernst Busch“ Chemnitz
Der Mensch ist nur Mensch durch Sprache.
Wilhelm von Humboldt
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Erfolgsaussichten einer

guten sprachlichen

Förderung

Das rechtzeitige Erkennen einer Sprachstörung kann unnötige Fehlentwicklungen ersparen. Der günstigste Zeitpunkt für eine Beratung liegt vor der Einschulung. Je früher die Förderung eines Kindes beginnt, desto besser sind die Erfolgsaussichten! Eine Beratung ist in den meisten Kreisen über eine sonderpädagogische Beratungsstelle für Sprach- und Stimmgestörte möglich. Nähere Auskünfte erteilen die Bildungsagenturen. Sie können sich jedoch auch direkt an uns wenden.

Beratungsstelle Grundschule

Telefon: 0371/26 68 444 shs@schulen-chemnitz.de

Beratungsstelle Mittelschule

Telefon: 0371/38 16 621 bst-shs-busch@web.de

Sprachstörungen

Sprachstörungen nicht

unterschätzen

Das Auftreten einer Sprachstörung sollte auf keinen Fall unterschätzt werden. In der Regel sind mit sprachlichen Auffälligkeiten auch andere Bereiche beeinträchtigt, z.B. die Wahrnehmung, das Denken, die Bewegung aber auch die Leistungsfähigkeit und das soziale Verhalten.

Sprachstörungen richtig

erkennen

Die verschiedenen Sprachstörungen können einzeln oder auch kombiniert auftreten. Aufmerksam sollte man werden, wenn das Kind im Vorschulalter oder in den ersten Schuljahren folgende Sprachauffälligkeiten zeigt:   eine Wortfindungsstörung   eine Satzbildungsstörung   eine Störung des Sprachablaufes (Stottern)   eine Sprachverweigerung oder Sprachlosigkeit   eine Störung des Erwerbs der Schriftsprache        (LRS = Lese-Rechtschreib-Schwäche)   eine Lautbildungsstörung  (häufiges Verwenden        falscher Buchstaben) Informationen zu den vier Sprachebenen

Verfahren zur Feststellung

von sonderpädagogischem

Förderbedarf

Bei    Schülern    und    Schulanfängern,    die    aufgrund von        sprachlichen        Beeinträchtigungen        im schulischen   Lernen   benachteiligt   sind   bzw.   es   aus pädagogischer     Sicht     zu     einer     Benachteiligung kommen      kann,      sollte      das      Verfahren      zur Feststellung             des             sonderpädagogischen Förderbedarfs    im    Bereich    Sprache    durchgeführt werden.      Ziel      dieser      Überprüfung      ist      eine differenzierte      Darstellung      der      vorhandenen Beeinträchtigungen           und           der           daraus resultierenden       Fördermaßnahmen,       um       ein erfolgreiches schulisches Lernen zu ermöglichen. In   der   Regel   veranlasst   die   Schule   des   Kindes   die Feststellung             des             sonderpädagogischen Förderbedarfs.     Bei     Schulanfängern     übernimmt die   Grundschule,   an   der   das   Kind   angemeldet   ist, diese   Aufgabe.   Ebenso   ist   es   möglich,   dass   der Antrag von den Eltern gestellt wird.

1.     

Was     

muss     

bei     

der     

Beantragung

beachtet werden?

Die   für   die   Beantragung   erforderlichen   Formulare finden      Sie      im      Schulportal      oder      auf      dem sächsischen     Bildungsserver     bildung.sachsen.de           Bitte             beachten             Sie,             dass             alle Personensorgeberechtigten   der   Beratung   und   der Einleitung           eines           Feststellungsverfahrens zustimmen        müssen.        Das        Verfahrens        zu Feststellung             des             sonderpädagogischen Förderbedarf        soll        spätestens        im        ersten Schulhalbjahr     der     Klassenstufe     6     eingeleitet werden. Zeitschiene: 1.   Frühzeitige   Kontaktaufnahme,   sobald   ein   Kind sprachliche     Auffälligkeiten     zeigt,     welche     das schulische    Lernen    negativ    beeinträchtigen,    mit dem 1.       Mobilen      Sonderpädagogischen      Dienst      Formular „Beantragung einer Beratung“ 2. Terminvereinbarung durch die SHS für die Beobachtung in der Kindertageseinrichtung des Kindes oder in der Schule des Schülers 3. Durchführung der Beobachtung und Ausfüllen des Formulars „Protokoll einer Beratung“ durch den MSD 3.  Empfehlung „Sprache“ dringend notwendig 4.   Schulleiter   der   Regelschule   beantragt   bei   der Schulaufsichtsbehörde        die        Einleitung        des Verfahrens              zu              Feststellung              des sonderpädagogischen 1.  Förderbedarfs 5.    Schulaufsichtsbehörde    bestimmt    einen    MSD mit      der      Durchführung      des      Verfahrens      zu Feststellung             des             sonderpädagogischen Förderbedarfs

2. Wie ist der zeitliche Ablauf?

August bis Oktober 2018   Beantragung einer Beratung, zeitnahe Beratung 30.11.2018   Eingang der vollständigen Unterlagen zur Einleitung des Verfahrens zur Feststellung des sonderpädagogischen        Förderbedarfs in der zuständigen Bildungsagentur (Klassenstufen 2 - 6) 31.1.2019              Eingang der vollständigen Unterlagen zur Einleitung des Verfahrens zur Feststellung des sonderpädagogischen        Förderbedarfs in der zuständigen Bildungsagentur (Klassenstufen 1 und 5) 2019   Eingang der vollständigen Unterlagen zur Einleitung des Verfahrens zur Feststellung des sonderpädagogischen        Förderbedarfs in der zuständigen Bildungsagentur (Schulanfänger) 5.2. - 9.2.2019   Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs ab Klasse 2        (die Kinder werden einen Vormittag in die SHS eingeladen) 5.3. - 23.3.2019   Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs für die Schulanfänger und Klasse 1        (die Kinder werden zwei Vormittage in die SHS eingeladen) Im Anschluss an die Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs tagen die Förderausschüsse:   Vertreter der meldenden Schule   mind. ein Elternteil   der betroffene Schüler selbst   Vertreter des MSD   evtl. weitere Personen Der        MSD        schließt        die        Ermittlung        von sonderpädagogischem    Förderbedarf    mit    einem Gutachten   ab.   In   dem   Gutachten   trifft   der   MSD Aussagen dazu:   in welchem Förderschwerpunkt/-en sonderpädagogischer Förderbedarf besteht.   welchen weiteren Bildungsgang er empfiehlt.   ob er den Schüler eine inklusive Unterrichtung empfiehlt. Er macht entsprechende Fördervorschläge. Die    Schulaufsichtsbehörde    stellt    auf    Grundlage des       förderpädagogischen       Gutachtens       den sonderpädagogischen   Förderbedarf   des   Schülers fest.    Die    Entscheidung    ergeht    gegenüber    den Eltern           in           schriftlicher           Form.           Die Schulaufsichtsbehörde            übersendet            eine Mehrfertigung          des          sonderpädagogischen Gutachtens     an     die     Schule.     Sie     trifft     dabei Aussagen   zur   Schulart   und   zur   Schule   in   der   dem sonderpädagogischen   Förderbedarf   des   Schülers entsprochen werden kann.

3. Welche Entscheidungen sind durch das

Verfahren zur Feststellung von

sonderpädagogischem Förderbedarf

möglich?

4. Wer sind die Ansprechpartner in der

Sprachheilschule?

Schulanfänger und Grundschüler: Frau Müller und Kollegen Montag   12.00 - 13.00 Uhr 0371/26 68 444 Dienstag   12.30 - 13.30 Uhr Mittwoch   13.00 - 14.00 Uhr Ernst- Wabra-Straße 34 Donnerstag   12.15 - 13.15 Uhr 09123 Chemnitz Freitag   18.00 -   9.00 Uhr Oberschüler und Gymnasiasten: Frau Schönfeld und Frau Meischner Mittwoch   10.00 - 11.30 Uhr 0371/38 16 621 Freitag   10.00 - 10.30 Uhr Arno- Schreiter -Straße 3 09123 Chemnitz Post bitte an: Sprachheilschule „Ernst Busch“ Ernst- Wabra-Straße 34 09123 Chemnitz  

Abkürzungen:

LaSuB - Landesamt für Schule und Bildung Standort Chemnitz RZB - Regierungsbezirk SHS - Schule mit dem Förderschwerpunkt Sprache MSD - Mobiler Sonderpädagogischer Dienst GS - Grundschule MS - Mittelschule OS - Oberschule SchulG - Schulgesetz SOFS - Schulordnung Förderschulen
Aufnahme Schule mit dem Fördersch werunkt Sprache „Ernst Busch“ Chemnitz
Ther apeu tisch e Unte rstüt zung (Logo pädie u. ä.)
Überpr üfung eines Sonder pädago gischen Förderb edarfs in einem andere n Bereich
Stützp unktsc hule mit Sprach heilpä dagoge n
Beratu ng durch förder pädag ogisch e Beratu ngsste lle
Sonderpäd agogischer Förderbed arf (Sprache)
lieg t vor
liegt nich t vor
Inklusio n in Regelsc hule
Sprachheilschule Chemnitz
„Ernst Busch“